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	<title>Horst Werner Fotodesign Berlin</title>
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		<title>Gundula Schulze Eldowy</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 17:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Werner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fotografie DDR]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst-Raum Deutscher Bundestag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die frühen Jahre &#8211; Ausstellung bei c/o Berlin 10.12.2011-26.02.2012 Verwandlungen und Den Letzten beißen die Hunde im Kunst-Raum und im Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag 29.11.2011-26.02.2012 Was für ein Blick! Wie intensiv sie die Welt sieht! &#8220;Berlin hat mich zur Fotografin gemacht&#8221;, sagt sie &#8211; und sie hat Berlin zur Fotografie gemacht, speziell das Ostberliner Scheunenviertel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die frühen Jahre &#8211; Ausstellung bei c/o Berlin 10.12.2011-26.02.2012</strong></p>
<p><strong>Verwandlungen und Den Letzten beißen die Hunde im Kunst-Raum und im Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag 29.11.2011-26.02.2012</strong></p>
<p>Was für ein Blick! Wie intensiv sie die Welt sieht! &#8220;Berlin hat mich zur Fotografin gemacht&#8221;, sagt sie &#8211; und sie hat Berlin zur Fotografie gemacht, speziell das Ostberliner Scheunenviertel und seine Bewohnerinnen und Bewohner, zu ikonischen Bildern, die aus längst vergangener Zeit zu stammen scheinen, wehmütig machen, an einen Traum erinnern. Aber sie ist nicht so unschuldig an der Intensität ihrer Fotografien: sie sucht &#8216;starke&#8217; Motive, sie will diese Art Bilder &#8216;haben&#8217;, sich aneignen, sie sind in gewisser Weise ihr Eigentum, ihr Kapital. Im Schlachthaus abgetrennte Köpfe von Rindern zu fotografieren oder die blutigen Geburten von Menschen läßt kaum eine andere als intensive Bildwirkung erwarten, zumal wenn das Material farbig ist. Und wenn sie in Berlin, Leipzig und Dresden verfallene Häuser fotografiert wie wenn Krieg wäre, ist die Tendenz deutlich &#8211; die Bildwirkung um fast jeden Preis steht im Vordergrund.</p>
<p>Die Situation in der DDR in den 70ern und 80ern, speziell im Berliner Scheunenviertel, in dem sie lebte, schien genauso auf der Stelle zu treten wie das eingemauerte Westberlin seinerzeit, jedoch schien Ostberlin eher dem Verfall preisgegeben, wie es ja in vielen Städten im Osten der Fall war. Dieser Verfall und seine oft pittoreske Bildwirkung, das hermetische Gesellschaftsklima, das merkwürdige menschliche Blüten wachsen ließ, die sie nur noch pflücken mußte, haben ihr jede Möglichkeit gegeben, in diesem Biotop aufregende Bilder zu gestalten. &#8211; Mit der &#8220;Wende&#8221; verschwand dieses Biotop sehr schnell und bot Gundula Schulze Eldowy keine Chance mehr, ihre Arbeit in der bisherigen Form fortzusetzen. Angestoßen durch die Einladung von Robert Frank in die USA ging sie seither in die weite Welt hinaus auf der Suche nach dem, was sie innerlich bewegt und in Bildern, Texten, Gesängen ausdrückt. Der Blick wendet sich nach innen, Spiritualität statt Realiät rückt in den Vordergrund: Bilder von Mumien faszinieren sie nun, Reproduktionen verblasster christlicher Mosaiken belegt sie mit Blattgold und -silber, verschwommene Toten-Bilder auf Grabstätten verschwinden fast unter Eins und Schnee. Tod und Vergänglichkeit, Auflösung, Untergang und das was bleibt sind seither &#8211; und wohl immer schon &#8211; ihre Themen.</p>
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