Model

Traumjob Model?

Portrait Model Angelika
Model-Portrait

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Beruf des Models ist für viele Mädchen ein Traum. Einmal auf der großen Bühne stehen und Klamotten für tausend Euro tragen. Den meisten vergeht dieser Traum wieder mit der Zeit, da sie verstehen, dass dieser Job nicht ohne ist.

 

Das geschäftliche Modeln fing Anfang des 20. Jahrhunderts an und wurde noch von den Schneiderinnen und Kunden praktiziert. Das änderte sich, als Modehäuser Designermarken vermarkten wollen. Es etablierte sich das amerikanisch-englische Wort „Supermodel“, was ein Model bezeichnet, das eine eigene Prominenz aufbauen konnte. Eines der ersten Supermodels war Lisa Fonssagrives. Heute gibt es viele berühmte Models, da Modemarken bei ihrer Werbung vermehrt auf Promis setzen, da Promis die Ikonen vieler Leute sind.

Vor allem Jugendlichen ist es wichtig, gut auszusehen und ein bisschen im Trend mit zu schwimmen. Wer das nicht macht, kann in einen sozialen Ausschluss geraten und schlimmstenfalls Opfer fieser Mobbingattacken werden. Kein anderes Eigentum führt in der Schule zu mehr verbalen und körperlichen Verletzungen als die Klamotten, die man trägt. Marken wie Adidas oder Nike haben sich so sehr in der Modewelt eingebürgert, dass mehr als die Hälfte der jugendlichen Deutschen mindestens ein Paar Schuhe von einer dieser Marken besitzt. Man findet sie im Internet unter anderem auf takemore.net.

Warum ist es also kein großer Spaß ein Supermodel zu sein, wenn man doch immer die angesagtesten Klamotten tragen darf?

Erstens muss man als Model immer auf die Ernährung achten. Fettiges und kalorienreiches Essen sind tabu, wenn sie ihren Job behalten wollen. Das liegt daran, dass sie die „optimale Figur“ beibehalten müssen, welche als sehr schlank und langbeinig bezeichnet wird. Models gehen für ihr Aussehen bis zur Magersucht, was definitiv keine gesunde Sache ist. Abweichungen gibt es im neuen Stil der Curvy-Models, welche lange nicht so verbreitet sind wie traditionelle Models.

Freizeit und Familie sind sehr begrenzt. Ein Supermodel muss für den Job quer um die Welt reisen, was einer normalen Beziehung im Weg steht. Eine Partnerschaft gibt es nur selten und ist in der Regel nicht von langer Dauer. Auch die Privatsphäre ist oft nicht vorhanden. Fans, Stylisten und Fotografen umgeben einen fast rund um die Uhr.

Zu guter Letzt haben Models einen großen Druck. Ihr Alltag ist stressig und von vielen Seiten bekommt man Kritik. Das halten manche einfach nicht aus und „retten“ sich mit dem Missbrauch von Alkohol und Drogen.
Das Leben in der Öffentlichkeit ist härter als manche Leute denken. Man sollte sich lieber zweimal überlegen, ob man dem Job als Model gewachsen ist.

Schönes Rumänien

Vor einiger Zeit hatte ich Gelegenheit, in Oradea – früher Großwardein – in Rumänien einige großartige Models zu fotografieren. Hier eine kleine Serie:

Diese und viele andere Fotos dieses Models sind hier als eBook für Kindle erhältlich.