Kunst

Berlin Street Art

Berlin ist ja bekanntlich ein sehr kreatives Pflaster, und in dieser Stadt wird buchstäblich aus jedem Scheiss Kunst gemacht. Hier der Beweis:

Shit Or Gold My Country
Shit Or Gold My Country

Wie soll ich das Bild nun nennen? „Kack the US“ (als Antwort auf den Ausspruch von Victoria Nuland „Fuck the EU“)? Oder „Shit Spangled Banner“?

Viel Spass beim Weiterfantasieren!

Der antifotografische Impetus der modernen Kunst


In der kalten Jahreszeit verlagere ich meine Fotoausflüge, also meine fotografischen Beutezüge, gern in Museen, dort ist es es warm, und sie versprechen reichlich Material, das ich in Form von Bildern mitnehmen kann. Dies funktioniert sehr gut in Häusern wie der Alten Nationalgalerie, dem Neuen Museum, dem Bode-Museum oder dem Alten Museum in Berlin, die alle Kunstwerke im klassischen Sinn beherbergen, d. h. durchaus den Anspruch erheben, „etwas“ zeigen zu wollen. Hier einige meiner Lieblings-Objekte (Achtung: ich nehme mir die Freiheit, die Bilder so zu bearbeiten, wie sie mir gefallen. Die Wiedergabe ist alles andere als authentisch, es handelt sich nicht um Reproduktionen des Ist-Zustands, sondern um meine Interpretation der Bilder und Skulpturen.) Continue reading

Ganz Berlin ist voller Zeichen

Die Stadt wimmelt von Lebenszeichen, politischen Zeichen, Kunst-Zeichen – in Berlin leben offenbar sehr viele Menschen, die sich selbst in ihrer Umgebung ausdrücken wollen und dies massiv tun. Gemeint sind damit nicht die zahlreichen standardisierten Werbebotschaften von Firmen, sondern über die Oberfläche der Stadt breitet sich eine ganze Schicht von mal mehr, mal weniger geheimnisvollen Botschaften ihrer Bewohner aus wie auf der Haut vieler Menschen eine Tätowierung nach der anderen. Die Zeiten, in denen die Stadtbewohner ihre Umgebung einfach hingenommen haben, sind offenbar vorbei – der Gestaltungswille bricht sich Bahn. Diesen selbstexpressiven Zeichen und Botschaften spüre ich gern fotografisch nach: