Kurs Porträt- und Aktfotografie

Am 30.4.2018 um 18 Uhr beginnt mein großer Kurs zur Porträt- und Aktfotografie in der VHS Kreuzberg. Wir behandeln die Themen Porträt- und Aktfotografie nacheinander, und das Thema Aktfotografie vertiefen wir mit zwei Live-Shootings in der VHS mit mehreren Models!

Einführung in die Porträt- und Aktfotografie

https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=471523

“Die fotografische Auseinandersetzung mit dem anderen Menschen gehört zu den interessantesten, aber auch schwierigsten Themen der Fotografie. Im Kurs erarbeiten wir sowohl für die Porträt- als auch für die Aktfotografie eine persönliche Herangehensweise vor der Hintergrund der Geschichte der Porträt- sowie der Aktfotografie. Im ersten Teil steht das Porträt im Mittelpunkt: Gestaltung, Lichtführung, Kameraausstattung, Geschichte der Porträtfotografie, innovative Ansätze. Im zweiten Teil des Kurses wenden wir die gewonnen Kenntnisse auf die Aktfotografie an und setzen uns mit den spezifischen Bedingungen dieses Themas auseinander. Besonderes Augenmerk gilt der Licht- und Modellführung sowie der Bildgestaltung. In zwei Fototerminen mit Models prüfen und optimieren wir unsere Kenntnisse in der realen fotografischen Situation. Die Modellkosten sind im Entgelt enthalten!”

Dr. Werner, Horst
Unterrichtseinheiten (45 Min.): 32 UE
Entgelt: 179.00 EUR
Ermäßigt: 123.00 EUR

Termine:

VHS, 10969 Berlin, Wassertorstraße 4, R. 201

Mo, 30.04.2018, 18:00 – 21:15

Mo, 07.05.2018, 18:00 – 21:15

Mo, 14.05.2018, 18:00 – 21:15

Mo, 28.05.2018, 18:00 – 21:15

 

VHS, 10969 Berlin, Wassertorstraße 4, Aula

Sa, 02.06.2018, 14:00 – 17:15

 

VHS, 10969 Berlin, Wassertorstraße 4, R. 201

Mo, 11.06.2018, 18:00 – 21:15

 

VHS, 10969 Berlin, Wassertorstraße 4, Aula

So, 17.06.2018, 14:00 – 17:15

 

VHS, 10969 Berlin, Wassertorstraße 4, R. 201

Mo, 25.06.2018, 18:00 – 21:15

Weitere Info und Anmeldung unter 

https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=471523

 

Antifotografische Hysterie – Ein Erlebnisbericht

Gestern besuchte ich anlässlich ihrer Ateliereröffnung eine freundschaftlich verbundene Künstlerin in ihren neuen Räumen und hatte meine – etwas größere – Videokamera dabei. Meiner Bitte, einige Aufnahmen vom Ambiente machen zu dürfen, entsprach sie gern. Anders einige der anwesenden Gäste: es kamen Kommentare wie “das werden jetzt wohl die Aufnahmen fürs Fernsehen”, aber auch böse Stimmen wie “Aufnahmen sind hier verboten”, “dies ist eine Privatveranstaltung” – und das, obwohl ich die Gastgeberin zuvor um Erlaubnis gefragt hatte. Sie selbst war auch sehr erstaunt über die “Empfindlichkeit und Ängstlichkeit” ihrer Gäste. Andererseits zückten einige andere Besucher ihr Handy, um Bilder zu machen, und das störte offenkundig niemanden.

In der S-Bahn auf dem Heimweg habe ich dann einige Aufnahmen angesehen, als eine Mutter mit ihrer etwa achtjähriger Tochter einstieg. Offenkundig deutete das Kameraobjektiv – mit Deckel geschlossen – in diesem Moment in Richtung Tochter, die dann ihrer Mutter erzählte, ich hätte sie gefilmt. Diese Mutter protestierte gleich gegen mein vermeintliches Verbrechen und – nachdem ich ihr möglichst glaubhaft versichert hatte, dass ich ihre Tochter keineswegs gefilmt hätte – diskutierte dann lauthals mit dem halben Abteil, wer denn nun spinne, sie, die Tochter oder ich. 

Offenbar wird professionelle Fotografie oder Videografie heute fast sofort als Verbrechen angesehen, sobald man dies in der Öffentlichkeit betreibt, obwohl fast jeder sein Smartphone in der Hand hält und fast alles so gut wie unbemerkt fotografieren oder filmen könnte – von der Omnipräsenz der Videoüberwachung im öffentlichen Raum ganz abgesehen. Absurde Welt.

Street Photography geht doch!

In der Street Photography engagierte Fotografen verfolgen seit Jahren den Fall Espen Eichhöfer, der Ärger mit einer Street Photography bekommen hat, weil die abgebildete Person sich darauf erkannte und Einspruch gegen die Veröffentlichung des Bildes erhob und das Gericht ihr zustimmte. Wer mag, kann dies sehr detailliert z. B. bei c/o Berlin nachlesen. Es hatte sich die bedrohliche Konsequenz abgezeichnet, dass Street Photography als Kunstform nunmehr gar nicht mehr möglich sei, da keinerlei Abbildung von Personen ohne deren Zustimmung erlaubt schien. Espen Eichhöfer hat sich dann entschlossen, die Angelegenheit bis vor das Bundesverfassungsgericht zu bringen, das die Annahme der Beschwerde zwar verweigert, aber immerhin auch begründet hat. Und diese Begründung gibt Anhängern der Street Photography und, wie ich meine, auch Videokünstlern mit entsprechenden Ambitionen, Anlass zur (gedämpften) Freude. Die genaue Begründung und die Einschätzung des Anwalts von Espen Eichhöfer findet sich hier. 

Ich zitiere die wichtigsten Passagen aus der Einschätzung des Anwalts, wie dort veröffentlicht:

 “Trotzdem [trotz der Weigerung, den Fall zu verhandeln, HW] ist Gutes mit diesem Beschluss erreicht worden. Denn der Beschluss enthält einige Ausführungen, welche die rechtliche Situation der Straßenfotografie in Deutschland stärken.

So hat das Bundesverfassungsgericht z.B. festgestellt, dass es sich bei dem streitgegenständlichen Foto um ein Kunstwerk handelt. Damit ist höchstrichterlich festgestellt worden, dass bei solchen Fotografien nicht nur das Anfertigen, sondern auch deren Ausstellung von dem Schutzbereich der grundgesetzlichen Kunstfreiheit erfasst ist. Hierauf können sich Straßenfotografen nun bei vergleichbaren Fällen berufen. Das konnte sie zwar auch vorher, nun liegt aber eine Bestätigung des Bundesverfassungsgerichts dafür vor.

Das Bundesverfassungsgericht erkennt die Straßenfotografie grundsätzlich als eine Kunstform an. Zudem stellt es fest, dass für diese Kunstform die ungestellte Abbildungen von Personen ohne deren vorherige Einwilligung „strukturtypisch“ sei. Dieser „Eigengesetzlichkeit der Straßenfotografie“ habe die Rechtsprechung gerecht zu werden. Das aber habe das Kammergericht getan, da es die „Art der Präsentation“ des Fotos von Espen zum „zentralen Punkt“ seiner Argumentation gemacht habe. Hierdurch bringt das Bundesverfassungsgericht zum Ausdruck, dass nicht das Foto selbst und auch nicht die fehlende Einwilligung der Abgebildeten die Persönlichkeitsrechtsverletzung begründet haben, sondern die Art und Weise der Ausstellung. Der entscheidende Satz in dem beigefügten Beschluss heißt:

„Indem es die Schwere der Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts der Klägerin aus der Art der Präsentation des Bildes als großformatigen Blickfang an einer öffentlichen Straße herleitet, hat das Kammergericht nicht verkannt, dass es mit der Kunstfreiheit nicht vereinbar wäre, ihren Wirkbereich von vornherein auf Galerien, Museen oder ähnlich räumlich begrenzte Ausstellungsorte zu begrenzen, sondern hat die besondere Persönlichkeitsverletzung der Klägerin durch die hervorgehobene Präsentation auf einer großformatigen Stelltafel an einer der verkehrsreichen Straße einer Millionenstadt zum zentralen Punkt seiner Abwägung gemacht. Damit hat das Kammergericht die ungestellte Abbildung von Personen ohne vorherige Einwilligung, welche strukturtypisch für die von Straßenfotografie ist (…), nicht generell unmöglich gemacht.“

Weitere Auszüge aus dem Beschluss des Verfassungsgerichts: 

“Die Kunstfreiheit ist in Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG zwar vorbehaltlos, aber nicht schrankenlos gewährleistet. Die Schranken ergeben sich insbesondere aus den Grundrechten anderer Rechtsträger, aber auch aus sonstigen Rechtsgütern mit Verfassungsrang (BVerfGE 142, 74 <101 f. Rn. 84> m.w.N.; stRspr).

Es ist natürlich unsinnig, eine ‘Persönlichkeitsverletzung’ nicht vom Inhalt des Bildes, sondern von seiner Präsentationsgröße abhängig zu machen, also ob z. B. bis 1,49 m Größe es noch in Ordnung wäre, ab 1,50 cm nicht mehr. Aber es wurde eben immerhin festgestellt, dass Street Photography eine Kunstform ist und dass dazu gehört, dass Menschen ohne ihre Zustimmung fotografiert werden, sofern dies nicht in herabwürdigender Weise geschieht. Geringfügige Beeinträchtigungen des Persönlichkeitsrechts sind allemal zu dulden. Das sollte uns Fotografen wieder Mut machen, mit der Kamera in den Alltag, auf die Straße zu gehen und dort zu fotografieren, was das Zeug hält!

Die besten Status Sprüche online finden

Die besten Status-Sprüche online finden

Sprüche auf Whats App sind heute keine Seltenheit mehr. Es gibt immer mehr Menschen, die nicht nur Sprüche dazu versenden, sondern zugleich darauf achten, dass auch der Status stimmt. Doch wo findet man die perfekten Sprüche dazu? Wie kann man sich auch dort die ein oder anderen Lösungen anschauen und dann auch Sprüche finden, die einem wirklich zusagen? Diese Fragen stellen sich heute sehr viele Menschen, sodass man schauen muss, was man alles für Möglichkeiten erhalten kann. Fakt ist einfach, dass man besonders im Internet heutzutage schon eine Reihe an Sprüchen findet, die man für sich selbst verwenden kann. Whatsapp Sprüche versenden ist daher eine der wichtigsten Hilfsmittel geworden, die einem im Alltag immer wieder begegnen. Sei es nun zu einem bestimmten Anlass oder einfach nur, um einem Menschen zu sagen, wie gerne man ihn hat.

Mit wenigen Mausklicks zum Ziel

Es gibt auch in dem Fall eine Reihe an Möglichkeiten, die man dann für sich nutzen kann. Es ist daher nicht einmal mehr verwunderlich, dass sich immer mehr Menschen im Internet einlesen, um dort in Erfahrung zu bringen, wo man die perfekten Sprüche finden kann. Die Webseite sorgt daher für einen übersichtlichen Einblick, was bedeutet, dass man Schritt für Schritt auch dort garantiert die optimalen Hilfen erhalten wird. Aufgrund dessen sollte man auch dann die perfekten Maßnahmen nutzen und schauen, welche Sprüche zu dem gewünschten Anlass passen. Dies muss nicht immer der eigene Whats App Status sein, sondern kann in dem Fall auch ein Spruch sein, den man einfach mal so verwenden möchte.

Hilfen aus dem Internet kostenlos nutzen

Vorteilhaft ist es jedoch auch, dass man die optimalen Hilfen dort erhalten kann und diese völlig kostenlos sind. Gerade in der heutigen Zeit zeigt sich, dass man viele kostenlose Informationen für sich erhalten möchte, ohne etwas dafür zu bezahlen. Wer daher auf der Suche nach den besten Angeboten ist, kann sich Schritt für Schritt auch dort einlesen und die ersten eigenen Erfahrungen dazu sammeln. Es lohnt sich daher allemal, die Webseite einfach mal genauer zu betrachten und zu schauen, was man auch dort alles bekommen kann.

Vaginas im Angebot!

“Dr. Suporn Watanyusakul zeigt seiner Patientin Olivia Thomas ihre neue Vagina nach einer Geschlechtsumwandlungsoperation in einem Krankenhaus in Chonburi, in der Nähe von Bangkok, Thailand”. So lautet die Bildunterschrift unter einer Fotografie in der “Profifoto” Nr. 4/2018. Auf dem Foto sieht man dann leider jedoch nicht die neue Vagina, sondern nur die genannten Personen und die rosa Rückseite eines Spiegels, in dem Frau Thomas ihr neues Kleinod betrachtet.

Wäre es nicht mutiger gewesen, die neue Vagina auch tatsächlich zu zeigen? Schließlich will die Öffentlichkeit ja sehen, wie so ein künstliches Gebilde dann aussieht!

Der Tod und die Fotografie

Grabstatue
Grabstatue

Gedankengänge zum Thema Tod werden im Alltag normalerweise immer beiseite geschoben, nicht nur, weil es sich dabei scheinbar um ein Tabuthema handelt, sondern auch, weil es persönlich ein sehr sensibles Thema ist. Stirbt ein geliebter Mensch, wissen wir gar nicht mehr, wo uns der Kopf steht. Es gibt Fotografen, die Projekte in diesem Bereich visualisieren. Ob das Visualisieren den eigenen Geschmack, den eigenen Nerv trifft, muss jeder selbst einschätzen. Dies beginnt schon bei Trauerkarten, die auch mit einem Bild versehen werden können. Mehr zu Trauerkarten finden Sie online.

Tod und Kunst
Der Tod ist an und für sich ein schwieriges Themengebiet. Ihn fotografisch zu dokumentieren oder symbolisch darzustellen, ist eine intime Angelegenheit. Wenn wir an Werbung denken, trifft man den Tod zwar häufiger an als angenommen. In diesem Fall wird aber meistens auf einen humoristischen Effekt abgezielt. Kommt es zu einem Trauerfall, kann eine fotografische Aufnahme für Hinterbliebene ein wichtiges abschließendes Geschenk sein, welches auch bei der Trauerarbeit helfen kann. Die Gründe für solche Aufnahmen sind vielschichtig und vor allem emotionaler Natur.

Schaut man zurück auf die Weltgeschichte, so ist das Zeichnen oder Modellieren des Todes etwas, was sich durch alle Kulturen zieht. Hans Baldung Grien war ein deutscher Maler, der zu den herausragenden Künstlern der Renaissance gehörte. Zu seinen bekannten Werken zählt „Der Tod und das Mädchen“: hier wird grausiges Erschauern und Erotik verbunden. Ab dem 18 Jahrhundert wurde in der Malerei nicht mehr der Sterbende allein und damit der Prozess des Sterbens dargestellt, sondern vielmehr seine trauernden Angehörigen.

Die zeitgenössische Kunst setzt sich viel radikaler mit dem Thema auseinander. Werke polarisieren in der Moderne und sind viel greifbarer, plastischer. In dem Kontext muss ich an Gunther von Hagens denken, eigentlich ein Mediziner und der Erfinder der Plastination. Dies ist ein Verfahren, bei dem der Körper plastiniert und dauerhaft konserviert wird, d.h. die Zellflüssigkeit wird durch einen reaktiven Kunststoff ersetzt. Seine Ausstellung „Körperwelten“ zeigt derart plastinierte Körper. Die Art seiner Präsentation unter Einbeziehung von ästhetischen und künstlerischen Aspekten wird häufig aus religiösen, ethischen und ästhetischen Gründen kontrovers diskutiert.

Fazit
Die Darstellungen des Todes in der Kunst haben sich über die Jahrhunderte hinweg stets gewandelt, doch die Faszination ist immer dieselbe geblieben. Aus ihr wird neue Inspiration wachsen, egal ob über diese emotional diskutiert wird oder nicht. Der ewige Schlaf bleibt für jeden von uns etwas Subjektives.

Lightroom und das Elend mit der Cloud

So nützlich und hilfreich das Programm Lightroom von Adobe für Fotografen ist, so kritisch ist doch inzwischen die Vertriebspolitik des – sehr gewinnträchtigen und gewinnorientierten – Herstellers Adobe zu betrachten: Vor einigen Jahren bereits gab es heftige Tumulte, als das Vertriebsmodell für die Adobe-Produkte schrittweise umgestellt wurde von einem Verkaufs- zu einem Abonnementsystem. Software sollte nicht mehr einmalig gekauft und dann benutzt werden können, sondern sollte zu einem monatlichen Mietpreis eben gemietet werden. Damit war man als Fotograf unvermittelt abhängig von Adobe, gehörte – via Adobe ID – zwangsweise zu einer Community, zu der man vielleicht gar nicht gehören wollte, und man konnte kein Produkt erwerben, das einem einfach “gehörte”, sondern man “nutzte” es nur noch.

Freilich gab es seinerzeit sogleich Beschwichtigungen seitens Adobe, es würde “unbegrenzt” eine Standalone-, also Kaufvariante von Lightroom geben. Das war schon mit Vorsicht zu genießen, denn die Abo-Version enthielt plötzlich Erweiterungen und Entwicklungen, die in der Standalone-Version nicht zu finden waren (z. B. Dunstfilter). 

Kürzlich nun anlässlich des jüngsten Updates von Lightroom wurde das Geschäftsmodell noch einmal forciert entwickelt in Richtung einer rein Cloud-basierten Anwendung, und das bisherige Abo-Modell mit einer Installation auf der eigenen Festplatte wurde zu “Lightroom CC Classic”. Auch wurde gleich mitgeteit, dass Lightroom als Standalone-Produkt nicht weiterentwickelt würde. Ein RAW-Konverter aber, als der Lightroom fungiert, ist nutzlos, wenn er nicht weiterentwickelt und nicht an die Entwicklung der Fotoapparate angepasst wird. Jetzt ist es womöglich nur noch eine Frage der Zeit, bis das bisherige Lightroom-Abo abgeschafft oder nicht mehr weiterentwickelt wird.

Hinzu kommt, dass in einem digitalen Entwicklungsland wie Deutschland die Umstellung der fotografischen Arbeit mit RAW-Dateien angesichts der wachsenden Dateigrößen der RAW-Aufnahmen auf reine Cloud-Speicherung der eigenen Fotos – abgesehen von den damit verbundenen Zusatzkosten, die Adobe für die Speicherung beansprucht – kaum möglich ist bzw. extrem zeitaufwändig wird.

Angesichts dieser Geschäftspolitik möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass es auch andere hervorragende RAW-Konverter gibt, die am herkömmlichen Verkaufsmodell festhalten (an erster Stelle sei hier CaptureOne von PhaseOne genannt) oder gar gleich ganz kostenlos sind – eine Internetsuche hilft!

Traumjob Model?

Portrait Model Angelika
Model-Portrait

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Beruf des Models ist für viele Mädchen ein Traum. Einmal auf der großen Bühne stehen und Klamotten für tausend Euro tragen. Den meisten vergeht dieser Traum wieder mit der Zeit, da sie verstehen, dass dieser Job nicht ohne ist.

 

Das geschäftliche Modeln fing Anfang des 20. Jahrhunderts an und wurde noch von den Schneiderinnen und Kunden praktiziert. Das änderte sich, als Modehäuser Designermarken vermarkten wollen. Es etablierte sich das amerikanisch-englische Wort „Supermodel“, was ein Model bezeichnet, das eine eigene Prominenz aufbauen konnte. Eines der ersten Supermodels war Lisa Fonssagrives. Heute gibt es viele berühmte Models, da Modemarken bei ihrer Werbung vermehrt auf Promis setzen, da Promis die Ikonen vieler Leute sind.

Vor allem Jugendlichen ist es wichtig, gut auszusehen und ein bisschen im Trend mit zu schwimmen. Wer das nicht macht, kann in einen sozialen Ausschluss geraten und schlimmstenfalls Opfer fieser Mobbingattacken werden. Kein anderes Eigentum führt in der Schule zu mehr verbalen und körperlichen Verletzungen als die Klamotten, die man trägt. Marken wie Adidas oder Nike haben sich so sehr in der Modewelt eingebürgert, dass mehr als die Hälfte der jugendlichen Deutschen mindestens ein Paar Schuhe von einer dieser Marken besitzt. Man findet sie im Internet unter anderem auf takemore.net.

Warum ist es also kein großer Spaß ein Supermodel zu sein, wenn man doch immer die angesagtesten Klamotten tragen darf?

Erstens muss man als Model immer auf die Ernährung achten. Fettiges und kalorienreiches Essen sind tabu, wenn sie ihren Job behalten wollen. Das liegt daran, dass sie die „optimale Figur“ beibehalten müssen, welche als sehr schlank und langbeinig bezeichnet wird. Models gehen für ihr Aussehen bis zur Magersucht, was definitiv keine gesunde Sache ist. Abweichungen gibt es im neuen Stil der Curvy-Models, welche lange nicht so verbreitet sind wie traditionelle Models.

Freizeit und Familie sind sehr begrenzt. Ein Supermodel muss für den Job quer um die Welt reisen, was einer normalen Beziehung im Weg steht. Eine Partnerschaft gibt es nur selten und ist in der Regel nicht von langer Dauer. Auch die Privatsphäre ist oft nicht vorhanden. Fans, Stylisten und Fotografen umgeben einen fast rund um die Uhr.

Zu guter Letzt haben Models einen großen Druck. Ihr Alltag ist stressig und von vielen Seiten bekommt man Kritik. Das halten manche einfach nicht aus und „retten“ sich mit dem Missbrauch von Alkohol und Drogen.
Das Leben in der Öffentlichkeit ist härter als manche Leute denken. Man sollte sich lieber zweimal überlegen, ob man dem Job als Model gewachsen ist.