Lightroom und das Elend mit der Cloud

So nützlich und hilfreich das Programm Lightroom von Adobe für Fotografen ist, so kritisch ist doch inzwischen die Vertriebspolitik des – sehr gewinnträchtigen und gewinnorientierten – Herstellers Adobe zu betrachten: Vor einigen Jahren bereits gab es heftige Tumulte, als das Vertriebsmodell für die Adobe-Produkte schrittweise umgestellt wurde von einem Verkaufs- zu einem Abonnementsystem. Software sollte nicht mehr einmalig gekauft und dann benutzt werden können, sondern sollte zu einem monatlichen Mietpreis eben gemietet werden. Damit war man als Fotograf unvermittelt abhängig von Adobe, gehörte – via Adobe ID – zwangsweise zu einer Community, zu der man vielleicht gar nicht gehören wollte, und man konnte kein Produkt erwerben, das einem einfach „gehörte“, sondern man „nutzte“ es nur noch.

Freilich gab es seinerzeit sogleich Beschwichtigungen seitens Adobe, es würde „unbegrenzt“ eine Standalone-, also Kaufvariante von Lightroom geben. Das war schon mit Vorsicht zu genießen, denn die Abo-Version enthielt plötzlich Erweiterungen und Entwicklungen, die in der Standalone-Version nicht zu finden waren (z. B. Dunstfilter). 

Kürzlich nun anlässlich des jüngsten Updates von Lightroom wurde das Geschäftsmodell noch einmal forciert entwickelt in Richtung einer rein Cloud-basierten Anwendung, und das bisherige Abo-Modell mit einer Installation auf der eigenen Festplatte wurde zu „Lightroom CC Classic“. Auch wurde gleich mitgeteit, dass Lightroom als Standalone-Produkt nicht weiterentwickelt würde. Ein RAW-Konverter aber, als der Lightroom fungiert, ist nutzlos, wenn er nicht weiterentwickelt und nicht an die Entwicklung der Fotoapparate angepasst wird. Jetzt ist es womöglich nur noch eine Frage der Zeit, bis das bisherige Lightroom-Abo abgeschafft oder nicht mehr weiterentwickelt wird.

Hinzu kommt, dass in einem digitalen Entwicklungsland wie Deutschland die Umstellung der fotografischen Arbeit mit RAW-Dateien angesichts der wachsenden Dateigrößen der RAW-Aufnahmen auf reine Cloud-Speicherung der eigenen Fotos – abgesehen von den damit verbundenen Zusatzkosten, die Adobe für die Speicherung beansprucht – kaum möglich ist bzw. extrem zeitaufwändig wird.

Angesichts dieser Geschäftspolitik möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass es auch andere hervorragende RAW-Konverter gibt, die am herkömmlichen Verkaufsmodell festhalten (an erster Stelle sei hier CaptureOne von PhaseOne genannt) oder gar gleich ganz kostenlos sind – eine Internetsuche hilft!

Traumjob Model?

Portrait Model Angelika
Model-Portrait

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Beruf des Models ist für viele Mädchen ein Traum. Einmal auf der großen Bühne stehen und Klamotten für tausend Euro tragen. Den meisten vergeht dieser Traum wieder mit der Zeit, da sie verstehen, dass dieser Job nicht ohne ist.

 

Das geschäftliche Modeln fing Anfang des 20. Jahrhunderts an und wurde noch von den Schneiderinnen und Kunden praktiziert. Das änderte sich, als Modehäuser Designermarken vermarkten wollen. Es etablierte sich das amerikanisch-englische Wort „Supermodel“, was ein Model bezeichnet, das eine eigene Prominenz aufbauen konnte. Eines der ersten Supermodels war Lisa Fonssagrives. Heute gibt es viele berühmte Models, da Modemarken bei ihrer Werbung vermehrt auf Promis setzen, da Promis die Ikonen vieler Leute sind.

Vor allem Jugendlichen ist es wichtig, gut auszusehen und ein bisschen im Trend mit zu schwimmen. Wer das nicht macht, kann in einen sozialen Ausschluss geraten und schlimmstenfalls Opfer fieser Mobbingattacken werden. Kein anderes Eigentum führt in der Schule zu mehr verbalen und körperlichen Verletzungen als die Klamotten, die man trägt. Marken wie Adidas oder Nike haben sich so sehr in der Modewelt eingebürgert, dass mehr als die Hälfte der jugendlichen Deutschen mindestens ein Paar Schuhe von einer dieser Marken besitzt. Man findet sie im Internet unter anderem auf takemore.net.

Warum ist es also kein großer Spaß ein Supermodel zu sein, wenn man doch immer die angesagtesten Klamotten tragen darf?

Erstens muss man als Model immer auf die Ernährung achten. Fettiges und kalorienreiches Essen sind tabu, wenn sie ihren Job behalten wollen. Das liegt daran, dass sie die „optimale Figur“ beibehalten müssen, welche als sehr schlank und langbeinig bezeichnet wird. Models gehen für ihr Aussehen bis zur Magersucht, was definitiv keine gesunde Sache ist. Abweichungen gibt es im neuen Stil der Curvy-Models, welche lange nicht so verbreitet sind wie traditionelle Models.

Freizeit und Familie sind sehr begrenzt. Ein Supermodel muss für den Job quer um die Welt reisen, was einer normalen Beziehung im Weg steht. Eine Partnerschaft gibt es nur selten und ist in der Regel nicht von langer Dauer. Auch die Privatsphäre ist oft nicht vorhanden. Fans, Stylisten und Fotografen umgeben einen fast rund um die Uhr.

Zu guter Letzt haben Models einen großen Druck. Ihr Alltag ist stressig und von vielen Seiten bekommt man Kritik. Das halten manche einfach nicht aus und „retten“ sich mit dem Missbrauch von Alkohol und Drogen.
Das Leben in der Öffentlichkeit ist härter als manche Leute denken. Man sollte sich lieber zweimal überlegen, ob man dem Job als Model gewachsen ist.

Das richtige Foto für Ihre Hochzeitskarte

Nostalgisch Sepia
Nostalgisch Sepia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für viele Menschen ist die eigene Hochzeit der schönste Moment ihres Lebens. Damit die eigene Vorstellung der Traumhochzeit erfüllt werden kann, bedarf es einer sorgfältigen Planung, bei der nichts dem Zufall überlassen werden sollte. Nicht erst am Tag der Hochzeit empfiehlt es sich daher, mit einem professionellen Fotografen zusammenzuarbeiten, um stilvolle Einladungskarten zur Hochzeit zu gestalten.

Beim Design der Karten kann das zukünftige Ehepaar seiner Kreativität freien Lauf lassen. Möchten Sie als Paar im Vordergrund stehen oder legen Sie Wert auf einen aufregenden Schauplatz? Natürlich sollte das Motiv mit der Farbe und der Schriftart der Karte harmonieren. Unterschätzen Sie dabei nicht die Bedeutung der Haptik der Karte. Wir Menschen haben einen ausgeprägten Tastsinn und mögen Dinge, die sich schön anfühlen. Papier ist ein wundervolles Medium, das in unterschiedlichen Strukturen und Gewichten existiert. Gerade damit lassen sich ganz besondere Akzente setzen.

„Welche Arten von Einladungskarten gibt es eigentlich?“

Ob man es glaubt oder nicht, Einladungen mit traditionellen Motiven liegen noch immer voll im Trend. Dabei schmücken Perlen, Eheringe oder ähnliches häufig die Karte. Romantische Paare bringen damit ihre Liebe zum Ausdruck und erzeugen große Gefühle. Solch eine geschmackvolle Einladung weist die Gäste auf eine Feier im Sinne der Klassik hin. Abgerundet wird das Ganze durch eine im Einklang stehende Tischdekoration mit schönen Blumen und Kerzen.

Wem traditionelle Karten zu altmodisch sind, kann moderne Karten designen, die super zu einer stylischen Hochzeit mit coolen Leuten passt. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Einladung im Streetart-Design, die die Gäste auf eine Hochzeit in einer urbanen Location einstimmt. Beispielsweise ein Raum mit unverputzten Wänden oder eine alte Lagerhalle mit Industriecharme könnten interessante Orte für die Feier sein.
Falls Sie es etwas ausgefallener möchten, bieten Konturkarten eine Alternative zu klassischen Karten. Diese Einladungen zeichnen sich durch eine besondere Form aus und sind kontur- und formgestanzt.
Der Wunsch nach einer lockeren Hochzeit, bei der Freude und Spaß im Mittelpunkt stehen, kann durch humorvolle Karten zum Ausdruck gebracht werden.

Wählen Sie daher ein Design, das zu Ihnen passt, und so wird bereits die Einladung zur Feier zu etwas ganz Besonderem. Die Einladungskarten weisen auf die Stimmung hin, die Sie sich für Ihre Hochzeit erhoffen. Behalten Sie dabei immer den roten Faden im Blick, dann ergibt sich der Rest von ganz alleine. Mit einer gelungenen Einladung haben Sie bereits den ersten Schritt auf dem Weg zu ihrer Traumhochzeit gemeistert.

Selbstvertrauen zum Ausdruck bringen

Model mit Mütze
Model mit Mütze

Bei Portraits liegt der Fokus auf dem Ausdruck und den damit verbunden Gefühlen. Wache und starke Augen und ein bestimmendes Lächeln vermitteln Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Doch nicht alle haben das notwendige Vertrauen in sich selbst, um dieses Gefühl der Stärke zu vermitteln, da sie an sich selbst Schönheitsmakel kritisieren. Sei es die Augenfarbe, Nasenform oder Fülle der Lippen – gegen die Natur lässt sich nur schwer etwas ausrichten. Jedoch kann man bei den Haaren etwas tricksen mit Clip-in Extensions. Oft gibt eine Prachtmähne das notwendige Selbstbewusstsein, um in die Kamera zu blicken und mit sich selbst zufrieden zu sein. Denn unter den Haarlängen kann man die Unsicherheit und Nervosität ganz einfach verstecken und auch für einen Moment vergessen.

Lange Haare sind ein Zeichen von Weiblichkeit und werden von ebenso vielen Frauen wie Männern als Schönheitsideal empfunden. Doch nicht jeder ist mit seidig langen Haaren gesegnet worden, die das Licht wiederspiegeln. Gerade bei den Portraits wird das Hauptaugenmerk auf das Gesicht gelegt, und dessen Umrahmung sind nun mal die Haare. Auch wenn man Farbakzente setzen will, sich aber nicht gleich an eine permanente Färbung traut, sind Clip-in Extensions optimal. In verschiedenen Farben, Längen und Haarstrukturen sorgen sie dafür, dass die Eigenhaare mit den Extensions verschmelzen und ein einheitliches Bild entsteht. Des Weiteren kann man dadurch auch kahlere oder dünnere Stellen verdecken, die durch beispielsweise eine Krankheit entstanden sind.

Schönheit liegt dennoch im Auge des Betrachters, aber genau bei diesen Portraits ist es wichtig, dass man sich selbst gefällt. Ob man sich selbst gefällt und man sich in seinem Körper wohlfühlt, sieht man anhand der kleinen Bewegungen, der Gestik und Mimik. Auch die Körperhaltung gibt darüber Aufschluss, wie sich die Person momentan fühlt. Ein gerader Hals, wacher Blick und zurückgezogene Schultern vermitteln Stolz, Vertrauen und Motivation. Hingegen sind absinkende Schultern und ein zusammengekniffener Mund ein Zeichen für Unbehagen und Unsicherheit. Bei einem Fotoshooting ist es neben der richtigen Ausstattung natürlich wichtig, dass sich der Fotografierte wohl fühlt. Dazu gehört neben einer angenehmen und entspannten Atmosphäre auch das Lieblingsoutfit und der richtige Style. Make-Up und Haare müssen miteinander und mit dem eigenen Typ und den individuellen Vorlieben harmonieren. Denn nur dann fühlt man sich wie man selbst und man wird dieses Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein auch auf den Portraits erkennen. Das selbstbewusste Lächeln eines jeden Menschen und das Blitzen in den Augen sind eines der schönsten Dinge, die man ganz einfach nicht am Computer retuschieren und bearbeiten kann.

Geburtstagsfotos

Geburtstagsfotos – was muss ich beachten?

Der Geburtstag ist der eine besondere Tag im Jahr, an dem es nur um das Geburtstagskind geht. Diejenigen, die keine Feier-Muffel sind, wollen den Tag gebührend mit Freunden und Verwandten feiern. Wenn sich z.B. ein runder Geburtstag ankündigt, dann wahrscheinlich auch in großer Runde. Die Aufgabe des Fotografen ist es hier, diesen Tag in all seinen Facetten festzuhalten, um dem Geburtstagskind und vielleicht auch den Gästen eine schöne Erinnerung zu geben. Meist wird hierfür nicht unbedingt ein professioneller Fotograf engagiert, sondern ein Hobby-Fotograf aus der Familie oder dem Freundeskreis. Doch egal ob Hobby oder professionell: Wer Fotos bei der Geburtstagsfeier schießen möchte, der sollte auf einige kleine Dinge achten.

Der Geburtstag beginnt mit der Einladung

Heutzutage werden Geburtstagseinladungen häufig online bestellt auf Seiten wie KartenParadies.de. Hier kann man sein eigenes Design wählen und auch ein Foto vom Geburtstagskind einfügen. Als Fotograf könnte man schon hier seine Dienste anbieten, das Foto für die Einladungskarte schließen und vielleicht auch ein bisschen bearbeiten. Mit ganz viel Elan könnte man auch die komplette Einladungskarte designen, denn wer ein Auge fürs Fotografieren hat, hat mit Sicherheit auch eins für Design.

Wichtige Momente festhalten

Drei Schwestern
Die Schwester hat Geburtstag!

Bei einer großen Geburtstagsfeier gibt es meist einen Ablauf. Der muss nicht unbedingt ausgeschrieben sein, aber ist sicherlich in die Planung mit eingeflossen. Als Fotograf sollte man sich diesen Ablauf unbedingt besorgen, damit man Bescheid weiß, wann die „wichtigen Momente“ sind. Das sind z.B. die Begrüßung der Gäste, verschiedene Reden, der erste Tanz, usw. Kurz: Alles, was zu den „Highlights“ des Abends gehört. Teil der Vorbereitung sollte ebenfalls sein, sich über die Location zu informieren und darüber, ob an verschiedenen Punkten die Location gewechselt wird. So kann man sich schon im Voraus auf die Lichtverhältnisse einstellen und passende Objektive mitnehmen.

Viele Feiernde freuen sich nicht nur über Fotos der wichtigsten Momente, sondern auch über Bilder der wichtigen Objekte. Dazu gehören z.B. die Tischdeko, das Buffet, Fotos von der Location und den Geschenken. So erhält der Gastgeber nochmal eine schöne Erinnerung an die Rahmen-Bedingungen.

Gestellt oder spontan?

Wenn man Fotos auf der Geburtstagsfeier macht, dann fragt man sich als Fotograf vielleicht, wie die Gäste zu fotografieren sind? Sollte man lieber auf Gruppenfotos zurückgreifen und Bescheid sagen, wenn man ein Foto machen möchte, oder sollte man sich möglichst im Hintergrund halten und die Feier im „natürlichen Zustand“ fotografieren? Die Antwort auf diese Frage: Die Mischung macht’s! Ein Gruppenbild mit der ganzen Gesellschaft sollte auf jeden Fall drin sein, aber danach kann man sich von seinem Gefühl leiten lassen. Wer für das Foto lächeln möchte, der sollte auch die Chance dazu kriegen, wer das nicht möchte, der findet sich selbst vielleicht eher auf einem spontanen Foto wieder. Auf jeden Fall sollten die Wünsche der Gäste respektiert werden.

Importiert, eingesperrt, missbraucht

Was bilden wir Europäer uns eigentlich ein, fremde Lebewesen aus ihrer angestammten Umgebung zu reissen, sie nach Europa zu importieren, hier in armseligen Behausungen unterzubringen und ökonomisch zu missbrauchen? Nein, ich spreche nicht von den sogenannten Flüchtlingen (obwohl Parallelen offensichtlich sind), sondern von den Zootieren, die ich kürzlich im Rahmen eines meiner Fotokurse während eines Fotoausflugs besuchen konnte. Von der Unangemessenheit ihrer Lebenssituation und der Sinnlosigkeit ihres Lebens in Gefangenschaft war ich einigermassen schockiert. Auch der Einwand, es seien ja Zootiere, die kennten es nicht besser, gilt nicht: Auch Zootiere sind Tiere ihrer speziellen Art oder Gattung mit den dazugehörigen Instinkten und Lebensbedingungen, an die sie angepasst sind, und daran ändert sich nichts, wenn sie in Gefangenschaft geboren werden und aufwachsen. Es würde dasselbe bedeuten wie zu behaupten, ein bereits als Sklave geborener Mensch würde nichts anderes kennen und so sei sein Zustand legitim und angemessen.

Ein Wandbild von Saal-Digital

Um auf seine Wandbilder-Produktionslinie aufmerksam zu machen, bot Saal-Digital bei facebook einen beachtlichen Gutschein für ein Wandbild an, wenn man einen Erfahrungsbericht darüber schreibt und veröffentlicht. Da ich große Bilder liebe, habe ich mich aufgemacht, eins meiner Bilder im Format 50×75 cm als Wandbild als Alu-Dibond-Druck herstellen zu lassen. Meine Wahl fiel auf ein Aktfoto aus meiner Workshop-Serie „Akt im Stahlwerk“ (der Workshop findet auch 2017 wieder, statt, Anmeldung hier).

Akt im Stahlwerk
Akt im Stahlwerk

Völlig unbeleckt vom Bestellverfahren bei Saal-Digital, habe ich die Homepage aufgerufen, „Wandbilder“ angeklickt und bin zu einer Übersichtsseite gekommen, die erklärt, wie die Bestellung abläuft. Leider muss man die Seite sehr weit nach unten scrollen, bevor man weitere Links findet, um z. B. das passende ICC-Profil zu bekommen, oder auch nur eine Information darüber, welche Anforderungen an das Bild gestellt werden (Farbtiefe, Farbraum, Druckformat, Auflösung etc). Klickt man auf „Jetzt gestalten“, erhält man die Alternative, direkt ein Bild hochzuladen oder die Saal-Digital-Software herunterzuladen, mit der man wohl mehr Gestaltungsoptionen hat. – Mein Foto hatte ich inzwischen auf das gewünschte Format 50×75 cm aufgeblasen, es befand sich noch im Farbraum Prophoto mit 16 bit Farbtiefe als Tiff. Optimistisch habe ich auf den Upload-Button gedrückt, aber nichts tat sich, außer dass sich ein Fenster öffnete, in dem es hieß „0 von 1 Bild hochgeladen“. Aber was bedeutete das? War der Upload in Gange? Und wenn nein, warum nicht? Kein Hinweis auf zu große Datenmengen oder falsches Dateiformat oder falsches Farbprofil oder oder…

Erst als ich die Software heruntergeladen und installiert hatte und auf diesem Weg das Bild gestalten wollte, wurde klar, dass offenbar nur Bilder im JPG-Format akzeptiert werden. Entsprechend habe ich mein Bild umgewandelt in 8-bit sRGB-JPG, und die Bestellung funktionierte. Aber auch hier kein Hinweis, wann und wie ich das angebotene ICC-Profil von Saal-Digital einbinden könnte. – Für Menschen wie mich besteht hier also noch Optimierungsbedarf auf der Seite.

Das Bild wurde dann sehr schnell geprintet und geliefert und hat wie erwartet die hochwertige Saal-Digital-Qualität, mit der ich sehr zufrieden bin. Ob das Aufhängesystem allerdings seinen doch recht hohen Preis rechtfertigt?

 

 

 

Das Licht in der Fotografie

Potsdamer Platz Festival of Light 2011
Potsdamer Platz Festival of Light 2011

So wie Vincent van Gogh in seinen Gemälden das Licht nutzte, um die Stimmung in seinen Bildern wiederzugeben, so nutzt auch der Fotograf die unterschiedlichen Einflüsse des Lichts. Künstliches genauso wie natürliches Licht besitzt eine Vielzahl von Facetten, die auf das jeweilige Motiv Einfluss nehmen. Dabei sind mindestens zwei Faktoren von besonderer Bedeutung: einmal die Ausleuchtung des Hauptmotivs und einmal der Kontrast im Bild.

Für beides wird künstliches wie natürliches Licht verwendet, wobei es entweder zu einer Inszenierung nur mit künstlichem Licht kommt, zur Mischung aus künstlichem und natürlichem Licht oder zur Aufnahme nur mit natürlichem Licht.

Künstliches Licht ist entweder vom Fotografen inszeniert oder es sind alltäglice künstliche Lichtquellen, etwa die Straßenbeleuchtung, Schaufenster oder der nächtliche Straßenverkehr. Mit künstlichem Licht im Studio lässt sich natürlich am vielseitigsten „spielen“, wobei hier nun wieder die Motivauswahl sehr beschränkt ist. Gerade bei Nachtaufnahmen ist zudem die gewählte Belichtungszeit von höchster Bedeutung für das Bild.

Auch künstliches und natürliches Licht mischen sich gerade in der Fotografie häufig. Das liegt an der automatischen Belichtungsmessung vieler Kleinbildkameras und auch Handykameras. Deren Lichtsensoren messen den Nahbereich und schalten ab einem bestimmten Wert den Blitz eigenständig zu. Das kann etwa bei Porträtaufnahmen im Schatten, bei sonst sonnigem Wetter, bedingt hilfreich sein, im anderen Fall jedoch dazu führen, dass es zu einer ungewollten Überbelichtung des Nahbereichs kommt.

Das natürliche Licht erfordert vom Fotografen nicht selten viel Geduld oder das Gespür für den richtigen Zeitpunkt. Dabei werden üblicherweise Sonnentage bevorzugt und hierbei im Besonderen die frühen Morgenstunden oder die Spätnachmittage, da in diesen Zeiträumen die Sonne lange Schatten wirft und die Kontraste nicht so hart sind. Aber auch ein regnerischer oder nebliger Tag besitzt für den Fotografen seine Reize. Es kommt auf das anvisierte Motiv an.

Licht und Motiv – untrennbar verbunden

Reichhaltige Motive bieten sich natürlich in Großstädten und dies für fast jede Belichtungssituation. Etwa das imponierende Bild der Skyline von Manhattan, früh am Morgen kurz nach Sonnenaufgang, von Brooklyn aus fotografiert, während sich die Wolkenkratzer im Hudson spiegeln, genauso wie sie in der Morgensonne glitzern und die Schattenseiten der Gebäude einen wunderbaren Kontrast zeichnen. Solche Motive geben einer Fotografie eine unglaubliche Tiefe, die selbst bei qualitativ schlechteren Kameras ins Auge fällt. Motiv und Belichtung gehen folglich Hand in Hand.

Sehr viel wirkungsvoller sind derartige Aufnahmen mit einer Kamera, die über ein Objektiv verfügt, das einen großen Lichteinfall erlaubt und einen dementsprechend großen Chip besitzt. Die Rede ist hier natürlich von Systemkameras oder Spiegelreflexkameras, die gegenüber Kleinbildkameras oder Handykameras wesentliche physikalische Vorteile besitzen, die diese mit digitalen Tricks nicht ausgleichen können. Bilder solch hochwertiger und technisch überlegener Kameras eignen sich dann auch perfekt als Poster, selbst noch in Größen bis DIN A0, ohne dass auf dem Bild Pixelabstufungen zu erkennen wären. Hier finden sich weitere Infos zum Posterdruck und andere Druck-Erzeugnisse aus dem eigenen Bildarchiv.